Die Ausfuhr von japanischem Sake und Lebensmitteln nach China verzögert sich aufgrund der eskalierenden diplomatischen Spannungen zwischen Tokio und Peking erheblich bei der Zollabfertigung. Die Verzögerungen werden als Vergeltungsmaßnahmen nach den Äußerungen der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi zu Taiwan im November angesehen. China hat sein Einfuhrverbot für japanische Meeresfrüchte wieder in Kraft gesetzt und die Kontrollen für den Export von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck nach Japan verschärft. Die Handelsstörungen betreffen verschiedene Häfen in China und haben zu Beschwerden japanischer Unternehmen geführt, wobei insbesondere Sake-Exporte betroffen sind, da sie ein symbolträchtiges japanisches Produkt darstellen.